so dies und das und auch jenes

Star Wars Kino – Teil 3: Deckenfries

25. Januar 2021

Beim Deckenfries stand ich vor demselben Problem. Mangels Erfahrung baute ich drauf los. Eigentlich stand nur fest, dass verdeckt ein LED Schlauch und von unten Einbaustrahler montiert werden sollten. Die Decke sollte zur Verbesserung der Akustik mit Noppenschaum verkleidet und mit Akustikstoff bespannt werden.
Bis es so ausgesehen hat, wie auf dem Foto links, verging einiges an Zeit.
Irgendwie musste erst einmal eine Lattenkonstruktion unter die Decke geschraubt werden, an die dann später die MDF Platten für den eigentlichen Deckenfries montiert werden konnten.
Das Bild rechts zeigt den Aufbau der Lattenkonstruktion an der Decke. Außerdem sieht man links die Dreieckleisten mit dem LED Schlauch und etwas weiter hinten, einen der LED Einbauspots.
Das Konstruktionsholz besteht aus 3,4cm x 5,4cm Rahmen gehobelt. Die MDF Platten haben eine Stärke von 16mm und alle eine Länge von 2m. Die senkrechten Bretter sind dabei 15cm breit und die waagerechten 20cm.
Der Abstand der ersten Holzlatte von der Trennwand ergab sich mindestens anhand der Bohrkopfdicke, denn direkt an der Trennwand hätte ich nicht bohren können. Damit die Montage einfacher war, habe ich die Rahmendicke von 3,4cm als Abstand zur Trennwand gewählt.
Da ein Rahmenholz für die Konstruktion des Deckenfries zu wenig gewesen wäre, da man keine zweite Möglichkeit für die Befestigung des unteren Bretts, an dem später Einbauspots und LED Leiste befestigt werden sollten, gehabt hätte, habe ich im Abstand der Rahmendicke eine zweite Holzlatte an der Decke befestigt.
Vor die linke Holzlatte habe ich das MDF Brett geschraubt, während ich an die rechte Holzlatte ein Rahmenholz in der passenden Länge mit einem Winkel befestigt habe, so dass sich wieder die Hohe von 15cm ergeben hat. An das senkrechte MDF Brett wurden Holzklötze festgeschraubt, an die dann von unten das untere MDF Brett geschraubt wurde. Die hintere Befestigung erfolgte an dem senkrechten Rahmenholz. Damit hatte ich für das untere MDF Brett zwei Punkte für die Verschraubung.
Da das Rahmenholz teilweise in sich verzogen war und auch die Bohrlöcher wegen der Stahlarmierung nicht immer 100% senkrecht in der Decke waren, habe ich die MDF Bretter mit einer Wasserwaage ausgerichtet und mit Unterlegscheiben Höhenunterschiede ausgeglichen.
Wichtig war ja nur das Bild nach außen, nicht wie das Konstruktionsholz intern montiert war.
Für das indirekte Licht der LED Ketten habe ich eine 2cm dicke MDF Leiste befestigt, hinter das dann Dreieckleisten mit den aufgeklebten LED Ketten geklebt wurden.
Links und rechts sieht man einige Bilder von den Arbeiten. Ich denke, es ist klar, welcher der beschriebenen Schritte zu sehen ist.

Ursprünglich wollte ich den Noppenschaum an die Decke kleben. Da der Keller aber ansonsten nicht isoliert ist und ich mir nicht sicher war, ob ich den Noppenschaum vollflächig verklebt bekomme, habe ich mich für eine Lattung entschieden, auf der der Noppenschaum aufliegen sollte. Ich wollte so einer Schimmelbildung vorbeugen und wenns notwendig geworden wäre, den Schaum mal zu entfernen, würde das so deutlich einfacher gehen.
Der Noppenschaum hat eine Abmessung von 2m x 1m und ist 5cm dick. Eigentlich war der mal dazu gedacht, ein Servergehäuse zu dämmen, in das ein alter Dell Poweredge Einzug halten sollte, der mit seinen 12 Lüftern, die alle ungeregelt waren, einen Höllenlärm gemacht hat. Daraus ist aber nie was geworden, also lagen die Bahnen ungenutzt rum und wurden im Kino einer neuen Bestimmung zugeführt.
Zuerst einmal musste also wieder eine Lattenkonsruktion unter die Decke geschraubt werden. Da die freie Decke ohne Deckenfries ziemlich genau 3,20m x 4,80m betrug, plante ich in der Breite 3 Matten Noppenschaum und in der Länge 2 Bahnen. Den Rest von rund 80cm habe ich gestückelt.
Da der Noppenschaum ja auch irgendwie aufliegen musste, habe ich auf die Lattenkonstruktion MDF Platten geschraubt, so dass jede Matte rund herum ca. 10cm Auflagefläche hat.
Ein erster Versuch sah dann so aus. Natürlich bleib der Noppenschaum ohne weitere Zwischenlatten nicht glatt liegen, sondern hing durch. Hier habe ich zig Möglichkeiten durchgespielt. Immer wieder hing der Noppenschaum durch, so dass sich dieser durch den Akustikstoff abgezeichnet hätte, der eigentlich noch unter die Decke sollte.
Das Bild rechts zeigt dann die Anordnung, mit der ich zufrieden war. Jede 2m x 1m Matte lag auf einem Kreuz und in jedem Viertel, das so entstand lag noch einmal eine Holzlatte diagonal. Endlich, der Noppenschaum hing nicht mehr durch. Nachdem ich die ganze Holzkonstruktion schwarz gestrichen hatte, wobei ich nicht wirklich sorgfältig vorgegangen bin, denn mir ging es nur darum, dass das helle Holz nicht durch den Akustikstoff sichtbar war, zeigte ich das ganze meiner Frau und die meinte, ob da wirklich noch Stoff drunter muss, ihr würde die Holzkonstruktion und das Muster gefallen, ich solle das doch lieber so lassen. Tja, die Rolle Akustikstoff liegt noch ungeöffnet in der Ecke.

…to be continued.

Star Wars Kino – Teil 1: Der Keller
Star Wars Kino – Teil 2: Trennwand

Kategorie Haus und Garten, Star Wars Kino

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