so dies und das und auch jenes

Star Wars Kino – Teil 2: Trennwand

20. September 2020

Im ersten Schritt musste die Trennwand zwischen dem geplanten Kino und dem späteren Keller erstellt werden. Da ich so etwas noch nie gemacht habe, ging ich ohne genauen Plan an die Arbeit. Klar war nur, dass das irgendwie eine Holzständerbauweise werden sollte.
Bis das so ausgesehen hat, wie auf dem Foto links, verging einige Zeit. Die Trennwand sollte eine Verlängerung der vorderen Wand werden. Entsprechend musste das Holzständerwerk um die Plattendicke nach hinten versetzt werden, damit die Trennwand aus Holz bündig mit der Wand hinter der Heizung abschließt und es eine Fläche gibt.
Für die Holzlattung an Wand, Boden und Decke habe ich Schlagschrauben mit 8cm Dübeln verwendet. Die Dübel habe ich durch die Holzlattung in das Bohrloch gesteckt und dann verschraubt, bzw. die Schraube eingeschlagen. Dank der Stahlbetondecke ist das nicht mit jedem Bohrloch gelungen, so dass zwei Dübellöcher neu gebohrt werden mussten, weil ich die Armierung getroffen habe und da kein Weiterkommen war.
Wie man rechts sehen kann, habe ich für die Heizungsrohre Abstandsklötze montiert auf die dann die Holzlatte geschraubt wurde. In die Holzplatte der Trennwand mussten später noch die Aussparrungen für die Heizungsrohre und einige Kabel gesägt werden. Die Trennwand selber ist 4m lang und 2,37m hoch. Die verbauten Holzplatten haben eine Größe von 205cm x 62,5cm, so dass auf der langen Seite 8 Platten und auf der kurzen Seite vor Kopf zwei Platten verbaut wurden. Die obere Reihe musste jeweils zurecht gesägt werden. An die Kopfseite sollte später das Flaschenregal montiert werden.
Das Holzständerwerk wurde mit Metallwinkeln verschraubt. Damit sich die Holzlatten beim Verschrauben nicht verschieben, habe ich die Latten zuvor mit Klemmzwingen fixiert, dann die Bohrlöcher mit einem Zentrierbohrer vorgebohrt und anschließend verschraubt. Dass man die senkrechten Latten mit einer Wasserwaage ausrichtet, versteht sich von selber.
Das Foto rechts zeigt das fertige Holzständer-werk. Im Nachhinein habe ich mich gefragt, ob es sinnvoll gewesen wäre, einen Dämmstreifen direkt auf das Holz zu legen, bevor ich es mit der Decke verschraubt habe. Damit soll eine Schallübertragung auf die Decke verhindert werden. Beim Boden war das durch den Industriefußboden, auf den das Holz geschraubt wurde, bereits gegeben. Inzwischen ist das Kino ja fertig und mir ist da nichts Negatives aufgefallen, weil der Dämmstreifen nicht vorhanden ist.
Rechts im Hintergrund sieht man die Holzregale, die später hinter der Trennwand stehen werden, diese waren bereits vor dem Kellerumbau vorhanden und sollten wiederverwendet werden. Auf die andere Seite, direkt an die Kellerwand kommen Schwerlastregale aus Metall.
Auf dem Foto links sieht man die fertige Trennwand noch unverspachtelt und ungeschliffen. In der untersten Reihe habe ich zwei Platten verbaut. Die Reihe da drüber habe ich versetzt. Da die Platten Nut und Feder besitzen, ist somit eine höhere Stabilität gewährleistet. Rechts sieht man die Trennwand bereits mit Holzspachtel gespachtelt, aber noch ungeschliffen.
Ursprünglich sollte die Trennwand nur schwarz gestrichen werden, dann habe ich mich jedoch dazu entschlossen eine Fototapete mit einem Star Wars Motiv zu kleben, deswegen habe ich die Holzwand nicht nur gespachtelt, sondern auch mit einer Isoliertapete aus Styropor beklebt, damit sich möglichst nichts von den Fugen in der Holzwand und den Schraubenlöchern auf der Fototapete abzeichnet. Wie das geworden ist, sieht man oben links, auf dem ersten Foto.
Die Isoliertapete habe ich später für alle Wände verwendet, die tapeziert werden sollten. Da die Wände nur verputzt und gestrichen waren, hätte sich später die Putzstruktur durch die Tapete abgezeichnet und ich hätte keine glatte Oberfläche gehabt.
Damit war die Trennwand erst einmal fertig.

…to be continued.

Star Wars Kino – Teil 1: Der Keller

Kategorie Haus und Garten, Star Wars Kino

Kommentar schreiben

Hinweis: Kommentare werden freigeschaltet und können verzögert erscheinen. Bitte nicht mehrfach absenden.