so dies und das und auch jenes

Werkbank selber gebaut – Teil 1: die ersten Ideen

9. Januar 2016

sketchup_modellIrgendwie hatte ich nach Jahren mal wieder Lust einen Lautsprecher selber zu bauen.
Der Visaton Subwoofer SUB T-40 wurde es und beim Zusammenbau habe ich festgestellt, dass zwei Holzböcke auf denen eine abgesägte Küchenarbeitsplatte liegt, keine ideale Werkbank ist. Das Ganze ist sehr instabil, verschiebt sich oft und man hat keine Möglichkeit, mal etwas sicher einzuspannen. Für die nächsten Projekte musste also erst einmal eine stabile Werkbank her.
Sjöbergs Nordic Plus und Elite
Nachdem ich mir einige billige Werkbänke für unter 100 EUR angeschaut habe und mir von diversen Fachleuten vom Kauf abgeraten wurde, bin ich schließlich auf die Hobelbänke Nordic Plus und Elite der Firma Sjöbergs aufmerksam geworden. Bei beiden besteht die Möglichkeit, die Zangenposition zu ändern, so dass beide optimal in meine Werkstatt passen würden. Beide hätte ich gerne mit Unterschrank gehabt.
Während die Nordic Plus mit Unterschrank vor drei Jahren um die 600 EUR gekostet und damit noch im Rahmen gelegen hätte, lag der Preis der Elite mit um die 1500 EUR deutlich über meinem Budget, das ich bereit war auszugeben.
Bei der Nordic Plus hat mich immer gestört, dass die Unterschränke nicht so gut verarbeitet ausgesehen haben, wie bei der Elite, und dass die Zange nicht über die ganze Bankbreite geht. Die Elite macht deutlich mehr her und die Zange geht auch über die ganze Plattenbreite.
Nach einigen Überlegungen bin ich dann zum Entschluss gekommen, keine von beiden zu kaufen, sondern mir meine eigene Werkbank passgenau für meinen Keller selber zu bauen. Erst nach dieser Entscheidung hatte ich in München die Möglichkeit beide Werkbänke anzusehen und ich muss im Nachhinein sagen, das die Entscheidung, meine eigene Werkbank zu bauen, richtig war. Selbst die teure Elite hat mir nicht gefallen.
Die ersten Ideen
kellerAnregungen für die eigene Werkbank habe ich mir bei der in der Zeitschrift Holzwerken 37 und 38 vorgestellten Hobelbank geholt. Die Möglichkeiten, die diese Bank bietet, sind schon genial und werden im verlinkten Video eindrucksvoll demonstriert.
Aber einfach nur nachbauen wollte und konnte ich nicht, denn ich kann die Werkbank nicht frei im Raum platzieren und die vorgegebenen Maße hätten nicht in meinen Keller gepasst. Das Foto rechts zeigt den Platz, den ich für die Werkbank vorgesehen hatte. Zu sehen ist der Keller noch ungestrichen und mit der alten Bodenversiegelung. Inzwischen habe ich hier auch gestrichen.
So hatte ich vom Holzwerkenvorschlag erst einmal nur die Idee mit den durchgehenden Lochreihen mit 19mm Durchmesser übernommen und mich dazu entschieden, dass als veritas Vorderzange auf jeden Fall die Doppelspindelzange von Veritas her musste, auch wenn die mit über 200 EUR nicht gerade ein Schnäppchen ist. Das war dann auch ziemlich das erste, was ich gekauft habe, zusammen mit einem guten 19mm Schlangenbohrer für die Löcher in der Werkbank.
Da die Werkbank stabil und schwer werden sollte, stand 4cm dicke Buche als Material schnell fest. Die Maße wurden durch den geplanten Standort vorgegeben und konnten max. 200cm x 80cm betragen. Um etwas mehr Bewegungsfreiheit zu haben und um noch an die geplante Werkzeugwand über der Werkbank gelangen zu können, habe ich mich für ein Plattenmaß von 180cm x 70cm entschieden, wobei ich für die Höhe 90cm geplant hatte, da mir die üblichen 85cm irgendwie zu niedrig vorgekommen sind. Zu den 180cm Länge der Platte habe ich noch 12cm für die Vorderzange eingeplant, wobei die Holzbacke 8cm dick werden sollte und das Gegenstück an der Werkbank 4cm.
Mit diesen Maßen ging es dann an das Planen und Zeichnen mit SketchUp. Das grobe Aussehen kann man oben in der Grafik erkennen.
Nachdem die Zeichnung fertig war, stand fest, dass die Werkbank in zwei Teilen gebaut werden musste, einmal die Arbeitsplatte selber und dann das Gestell, das später alles tragen musste.
Um Schränke und Schubladen hatte ich mir zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken gemacht. Klar war nur, dass der Unterschrank auf einer Platte aufgebaut werden sollte, die auf den Längsverbindungen des Gestells liegt.
Mit der SketchUp Skizze ging es dann zum Holzkauf. Die Platten habe ich hier im lokalen Baumarkt gekauft, die Kanthölzer für das Gestell über das Internet, da ich hier vor Ort keinen Anbieter dafür gefunden habe.

…to be continued.

Werkbank selber gebaut – Teil 2: die Arbeitsplatte
Werkbank selber gebaut – Teil 3: das Gestell
Werkbank selber gebaut – Teil 4: die Ablage mit Schubladen

Kategorie Bastelprojekte, Haus und Garten, Werkstatt

3 Kommentare

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