so dies und das und auch jenes

Star Wars 8 – Die letzten Jedi

3. Januar 2018

Nachdem mit Star Wars 7 – Das Erwachen der Macht und Star Wars: Rogue One nach Lukas Reinfall mit den Teilen 1-3, eigentlich zwei bessere Star Wars Filme in die Kinos gekommen sind, hatte ich mich irgendwie auf Star Wars 8 – Die letzten Jedi gefreut.
Neujahr war es dann so weit, wir sind ins Kino gegangen und haben uns die 2,5 Stunden angetan. Eigentlich hätte es mir eine Warnung sein müssen, dass es mir eh schon nicht gut gegangen ist, aber die Karten waren gekauft, also hin.
Wäre ich mal im Bett geblieben. Das war der größte geistige Dünnsch…, den ich jemals gesehen habe.
Das erste Mal, dass ich mich im Kino mehrfach gefragt habe, wie lange der Film wohl noch geht. Streckenweise zieht sich der Film wie Kaugummi, mit einer absolut öden Story, die zwar eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde, aber auch mal so gar nichts an sich hat, was mich angesprochen hätte.
Da fliegt Leia durchs Weltall wie Supergirl, weder Kälte noch Sauerstoffmangel kann ihr etwas anhaben, die Macht ist eben mit ihr.
Snoke, der ansonsten der Größte ist und alles voraussieht, merkt nicht, wie Kylo Ren das Lichtschwert dreht, es einschaltet und ihn sauber in zwei Teile teilt? Immerhin hat dabei keiner „nein“ geschrien.
Da wird Yoda wieder ausgegraben und quatscht auf Luke ein, dass nicht die Bücher im Jedi Tempel wichtig wären, sondern das Wissen, das ein Jedi weitergeben kann.
Dank der Macht kann sich Luke als Projektion durch die Galaxy nach Crait begeben, wo Kylo ihm mal eben von einer ganzen AT-AT (oder wie auch immer die inzwischen heißen) Armada beschießen lässt, was diesem als Projektion natürlich nichts ausmacht.
Man erfährt, dass Luke Kylo im Schlaf töten wollte, da er gemerkt hat, dass in diesem die dunkle Seite stark wird.
Für den eigentlich im Film überflüssigen Finn wird ne Freundin namens Rose „gefunden“ und die beiden suchen den großen Codeknacker, damit sie auf Snokes Schiff das Peilgerät ausschalten können, dass die Widerstandsflotte auch im Hyperraum aufspüren kann. Eine völlig an den Haaren herbeigezogene Nebengeschichte, die nicht nur völlig sinnfrei, sondern auch erfolglos ist.
Nach seinem Einsatz als Projektion auf Crait stirbt Luke einfach so. Er ist eben alt geworden und muss jetzt in der Macht aufgehen oder anders ausgedrückt, Disney hat keine Verwendung mehr für die alten Charaktere und entsorgt sie so langsam.
Die Macht wird auch schon lange nicht mehr von einer Generation zur nächsten weitergegeben, sondern ist einfach plötzlich so da. Im 7. Teil wars Rey und hier wars der kleine Stalljunge, der Rose und Finn zur Flucht verholfen hat, der am Ende des Films scheinbar die Macht spürt. Mal sehen, in welchem Teil der eine Rolle spielen wird.
Für die kleinen Kinobesucher wurden eine Menge neuer Kuscheltiere erfunden, die diese bestimmt alle haben möchten. Es lebe das Merchandising.

Hier hatte ich geschrieben „Wie auch immer, möge die Macht mit Dir sein und ich freue mich trotzdem auf den 8. und 9. Teil.“.
Das möchte ich revidieren. Ich freue mich nicht mehr auf Teil 9. Eigentlich ist mir nach dem Mist in Teil 8, der 9. Teil sowas von egal.

Kategorie Film Kritiken, Testberichte

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