so dies und das und auch jenes

Star Wars: Rogue One

7. Januar 2017

Ein Star Wars Film als „Lückenfüller“ zwischen dem dritten neuen und ersten alten bzw. vierten Star Wars Teil.
Der Todesstern wurde gebaut und die Tochter des Konstrukteurs will mit einigen anderen die Pläne stehlen, denn ihr Vater hat aus Rache eine Schwachstelle in die Konstruktion eingeplant, die von den Rebellen zur Zerstörung genutzt werden kann.
Man weiß also, worauf es hinauslaufen wird und man weiß, dass die Gruppe um Jyn Erso Erfolg damit haben wird.
Der einzige Zweck des Films scheint es zu sein, die Frage „Wie kommen die Rebellen an die Pläne vom Todesstern und warum ist dieser so einfach zu zerstören?“ zu beantworten.
Diese Frage beantwortet der Film zwar mit gewaltigen Bildern, wenn man von den Schwächen der 3D Umsetzung mal absieht, jedoch auf Kosten der Story und der Charaktere.
Es ist auch etwas schwierig Charaktere aufzubauen und in deren Entwicklung zu investieren, wenn diese in der weiteren Star Wars Geschichte, die ja bekannt ist, nicht mehr vorkommen und somit keine weitere Rolle spielen.
Was bleibt also übrig, als sie alle sterben zu lassen? Genau das passiert im Laufe des Films, aber wer weiß, vielleicht sieht man den einen oder anderen Charakter ja in den diversen geplanten Star Wars Ablegern, die zu früheren Zeiten spielen, wieder.
Übrig bleibt ein netter Film mit vielen Anspielungen auf den vierten Teil „Eine neue Hoffnung“. Und von Hoffnung wird auch extrem viel im Film gesprochen, als müsste man auch dem letzten Zuschauer klar machen, welcher Film quasi die Fortsetzung ist. Es wundert deswegen auch nicht, dass „Rogue One“ mit den Bildern aufhört, mit denen „Eine neue Hoffnung“ anfängt. Der nahtlose Übergang ist also gelungen.

Ein Letztes zu den 3D Effekte. Nun, sie sind vorhanden. Jedoch störte mich gewaltig, dass meistens nur ein Teil der Szene scharf war. Der Rest war irgendwie matschig und verwaschen.
Dass das besser geht, zeigte Das Erwachen der Macht oder Mad Max IV.
Für mich positiv war es, dass auch in „Rogue One“ auf übertriebene Computeranimationen verzichtet wurde. Wie auch schon in „Das Erwachen der Macht“ ist hier weniger deutlich mehr.
Leider kommt auch „Rogue One“ nicht an die Originaltriologie ran, macht aber durchaus Lust auf die geplanten weiteren Star Wars Ableger, wie dem kommenden Han Solo Film.

Kategorie Film Kritiken, Testberichte

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