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	<title>Black Blog</title>
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	<description>so dies und das und auch jenes</description>
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		<title>Der Brotkasten wurde 30</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 02:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commodore Museum]]></category>
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		<category><![CDATA[Educator 64]]></category>
		<category><![CDATA[goldener C64]]></category>
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		<category><![CDATA[Star LC-10]]></category>
		<category><![CDATA[Teachers PET]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr wurde der Commodore C64 30 Jahre alt. Es ging durch die Presse und selbst diverse Fernsehsendungen beschäftigten sich mit dem Geburtstag des Brotkasten. Im Jahr 1982 wurde der C64 auf der Winter Consumer Electronics Show (WCES) im Januar vorgestellt und kam dann Anfang 1983 auch endlich nach Deutschland. Anfänglich kostete das Gerät [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr wurde der Commodore C64 30 Jahre alt. Es ging durch die Presse und selbst diverse Fernsehsendungen beschäftigten sich mit dem Geburtstag des Brotkasten.</p>
<p>Im Jahr 1982 wurde der C64 auf der <a title="CES" href="http://cesweb.org/" target="_blank">Winter Consumer Electronics Show (WCES)</a> im Januar vorgestellt und kam dann Anfang 1983 auch endlich nach Deutschland. Anfänglich kostete das Gerät noch knapp 1500 DM, war also nicht gerade günstig. Trotzdem war der C64 trotz seiner Leistung erheblich günstiger als die Konkurrenz, also ganz nach Jack Tramiels Motto “Computer für die Massen, nicht für die Klassen”.<br />
Zu dem Zeitpunkt hatte ich allerdings gerade meine VC-20 &#8220;frisch&#8221; gekauft, so dass es noch etwas über ein Jahr gedauert hat, bis ich auch einen C64 mein Eigen nennen konnte. Bezahlt habe ich aber nur noch um die 700 DM. Der Preis war zwar um 50% gegenüber dem Einstiegspreis gesunken, aber 700 DM sind für einen Schüler auch nicht wenig Geld.<br />
Aus Sammlersicht habe ich damit leider die erste C64 Generation verpasst, die noch einen Fehler bei den Farbkombinationen hatte.<br />
Bei Eingabe von POKE 1024,81 erschien nichts auf dem Bildschirm, wenn der Farbfehler vorhanden war. Der Grund war der, dass die Elemente in der Hintergrundfarbe ausgegeben wurden. Man sah quasi einen dunkelblauen Ball auf dunkelblauem Grund. Der Wert 81 stand für einen Ball, der mit POKE 1024,81 an Adresse 1024, dem Beginn des Bildschirmspeichers, ausgegeben wurde.<br />
Meine C64 Version hatte diesen Fehler schon nicht mehr und es wurde ein hellblauer Ball auf dunkelblauem Grund ausgegeben. Das Zeichen bekam also die Rahmenfarbe.<br />
Aus finanziellen Gründen und weil sie eben noch &#8220;da&#8221; waren, bekam der C64 das Gehäuse des Vorgängers VC-20, den legendären Brotkasten.</p>
<p>Im Laufe seiner rund 12 jährigen Produktionszeit, von 1982 bis 1994, erfuhr der C64 einige Überarbeitungen. So wurde das Gehäuse 1986 an den Nachfolger C128 angepasst und als C64 C oder C64-II verkauft. Weiterhin wurden diverse Optimierungen an der Hauptplatine vorgenommen um bei der Produktion Geld einzusparen.<br />
Mit dem <a href="http://blog.wenzek.de/?p=113" title="SX64" target="_blank">SX-64</a> wurde 1984 sogar eine portable Version des C64 veröffentlicht.<br />
Im Jahr 1990 sollte der C64 sogar als reine Spielekonsole unter dem Namen C64 GS (Game System) her halten, diese Version floppte jedoch und fand offiziell nie den Weg nach Deutschland. Immerhin ist das Gerät inzwischen ein beliebtes Sammlerobjekt.</p>
<p><strong>Hier eine kleine Modellübersicht, die allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.</strong> </p>
<table border="1">
<tr>
<td width="70"><strong>Jahr</strong></td>
<td width="200"><strong>Modell</strong></td>
<td width="230"><strong>Beschreibung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="70">1982-1986</td>
<td width="200">C64</td>
<td width="230">Erste Version des C64, diese erschien erst 1983 in Deutschland. Das Gehäuse wurde vom VC-20 übernommen und brachte dem C64 seinen Spitznamen &#8220;Brotkasten&#8221; ein.</td>
</tr>
<tr>
<td width="70">1983-1986</td>
<td width="200">
      SX64<br />
      <a href="http://blog.wenzek.de/?p=113"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2008/11/sx64.jpg" alt="SX64" title="SX64" width="200" height="202" class="size-medium wp-image-125" /></a>
    </td>
<td width="230">Tragbare Version des C64. Zusammen mit dem <a href="http://blog.wenzek.de/?p=544" title="Osborne 1" target="_blank">Osborne 1</a> der erste tragbare Computer überhaupt, obwohl man ihn aufgrund des Gewichts nicht wirklich mit sich herrumtragen wollte, also mehr ein Schlepptop, denn ein wirklich portabler Computer, zumal der SX64 auch keinen eingebauten Akku hatte. Er war auch nicht zu 100% kompatibel zum C64. So fehlten die Routinen zum Ansteuern der Datasette. Außerdem wurden die Bildschirmfarben geändert, damit man auf dem kleinen eingebauten 5&#8243; Monitor einen besseren Kontrast hatte.</td>
</tr>
<tr>
<td width="70">1986</td>
<td width="200">
      C64 C oder C64-II<br />
      <a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/12/c64c_gross.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-653" title="C64 C oder C64-II" alt="" src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/12/c64c.jpg" width="200" height="117" /></a>
    </td>
<td width="230">Ab 1986 wurde der C64 in einem, dem C128 angepassten Gehäuse, das als &#8220;Keil&#8221; bekannt wurde, verkauft. Die Hauptplatine wurde überarbeitet und verkleinert und konnte so kostengünstiger hergestellt werden. Die Grafikzeichen befinden sich aich nicht mehr auf der Vorderseite der Tasten, sondern oben drauf. Eine kleine Änderung gegenüber dem C128, der sie, wie der alte Brotkasten, noch vorne vor hatte.</td>
</tr>
<tr>
<td width="70">1987</td>
<td width="200">
      C64 G<br />
      <a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/12/c64g_gross.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-654" title="C64 G" alt="" src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/12/c64g.jpg" width="200" height="106" /></a>
    </td>
<td width="230">Diese Version des C64 wurde wieder im ursprünglichen Brotkasten-Gehäuse ausgeliefert. Angeblich steht das G in der Bezeichnung für Germany, da die alte Brotkastenform in Deutschland beliebter war, als das modernere Gehäuse des C64 C. Bei dieser Version des Brotkastens befinden sich die Grafikzeichen auch nicht mehr auf der Vorderseite der Tasten, sondern, wie schon beim C64 C, oben drauf.</td>
</tr>
</table>
<p>Zwei weitere Modell sind es wert erwähnt zu werden.<br />
Zum einen ist dies der Educator 64, auch CBM 4064 oder Teachers PET genannt. Dies war ein C64 in einem CBM 40xx Gehäuse, bei dem der Kernal auf reine schwarz/weiß Ausgabe angepasst wurde, da die Monitor der CBM 40xx Serie mit den Farbfähigkeiten des C64 nichts anfangen konnten. Mit diesen günstigen Geräten, wollte man sich an den Schulen platzieren.<br />
Zum anderen ist dies der goldene C64 auf Acrylplatte, der in Deutschland anlässlich des einmillionsten verkauften C64 in limitierter Auflage 1986 produziert wurde. Diese Geräte erzielen beim Verkauf oftmals eine vierstellige Summe und können als Wertanlage betrachtet werden.</p>
<p><strong>Warum der Erfolg?</strong><br />
Warum nur war der C64 so erfolgreich und wurde 12 Jahre lang produziert? Konkrete Verkaufszahlen liegen leider nicht vor. Es wird jedoch geschätzt, dass 20 Millionen C64 in den unterschiedlichen Ausprägungen im Laufe der Zeit verkauft wurden.<br />
Eine Antwort fällt sicherlich schwer und ich kann hier nur für mich sprechen, aber man &#8220;kannte&#8221; seinen C64 eben. Egal, ob man ihn in BASIC oder Assembler/Maschinensprache programmieren wollte, man konnte noch &#8220;verstehen&#8221;, was im Inneren ablief.</p>
<p>Nicht ganz unbedeutend dürfte auch die Tatsache gewesen sein, dass jeder irgendwen kannte, von dem er Software für den C64 bekommen konnte.<br />
Diskettenweise wurde diese dann auf Schulhöfen und sogar direkt in den Geschäften getauscht oder gar vor Ort kopiert. </p>
<p>Herausragend und damit nicht ganz unbeteiligt am Erfolg des C64 dürften auch die Grafik- und Soundeigenschaften gewesen sein.<br />
So verfügte der C64 über 8 Sprites, frei bewegliche Objekte, die gleichzeitig dargestellt werden konnten und eine relativ leichte Kollisionsabfrage implementiert hatten.<br />
Der VIC (Video Interface Controller) des C64 konnte 16 Farben gleichzeitig darstellen und verfügte im Textmodus über 40&#215;25 Zeichen und im hoch auflösenden Bitmapmodus über 320&#215;200 Pixel.<br />
Revolutionär war der SID (Sound Interface Device) bei der Klangerzeugung. Seine Möglichkeiten lagen weit über den bis dahin üblichen Methoden zur Klangerzeugung bei Computern. Es waren drei Stimmen mit vier Schwingungsformen und einer 16 Bit Auflösung bei der Frequenz möglich.</p>
<p>Commodore und andere Hersteller lieferte eine Vielzahl an Peripheriegerät passend zum C64. Es gab neben der ursprünglichen Datasette zur Datenspeicherung, eine Art Kassettenrekorder, der Programme auf normalen Audiokassetten speicherte, auch die modernere und schnellere 5,25&#8243; Floppy Disk. Die bekannteste Floppy für den C64 dürfte wohl die 1541 sein, die, passend zu den zig C64 Varianten, immer wieder modernisiert und optisch angepasst wurde. Später gab es mit der 1581 sogar eine 3,5&#8243; Floppy. Ausdrucke konnten auf den bekannten Commodore Matrix Druckern MPS 801, 802 oder 803 ausgegeben werden. Der bekannteste Drucker, der nicht von Commodore stammte, dürfte wohl der Star LC-10 gewesen sein.</p>
<p>Für die Joystickports, von denen der C64 zwei Stück besaß, gab es, neben den üblichen Joysticks, auch Mäuse, Paddle oder Lichtgriffel. Sogar ein Grafiktablet wurde für das Grafikprogramm KoalaPainter angeboten. </p>
<p>Durch den User- und Expansionsport war es möglich den C64 fast beliebig zu erweitern. So gab es BTX und DFÜ Lösungen, die über den Expansionsport angeschlossen werden konnten. Über den Userport konnte man mittels Relaiskarte beliebige Geräte steuern.<br />
Es gab eine Unmenge an Erweiterungen, wie Eprombrenner oder eine CP/M Karten, die den C64 zu einem CP/M Computer mit Z80 CPU machte.<br />
Es gab sogar Speichererweiterungen, die die ursprünglichen 64 KiB RAM Arbeitsspeicher auf 128 KiB, 256 KiB oder gar auf 512 KiB aufrüsteten und somit speziell für die Arbeit mit GEOS von Vorteil waren.<br />
Um die langsame Floppy 1541 auf Trab zu bringen gab es sogenannte Floppy Speeder, wie z.B. SpeedDOS. Alternativ konnte man sich eigene Kernals mit seriellen Floppyspeedern parallel zum ursprünglichen Kernal einbauen. Für diese Zwecke gab es spezielle Kernal Umschaltplatinen.<br />
Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.</p>
<p>Meinen eigenen C64 habe ich damals natürlich auch erweitert.</p>
<ul>
<li>4 x Kernelumschaltplatineplatine, natürlich voll bestückt. Teilweise mit abgetippten Kernelversionen aus der guten alten C64 Zeitschrift.</li>
<li>Userportdisplay</li>
<li>Eprom Karte am Expansionsport. Zwischen den 8K Bereichen eines 16K Eproms konnte per Datasettenport hin und hergeschaltet werden.</li>
<li>der obligatorische Resettaster</li>
<li>Dank der Bastelaktivitäten waren einige Bauteile gesockelt, da sie ausgetauscht werden mussten.</li>
</ul>
<p>Dummerweise habe ich meinen original C64 damals verkauft um mir einen Amiga 500 leisten zu können. Das war aus heutiger Siche betrachtet, der größte Fehler, den ich damals gemacht habe, aber egal, ändern kann ich es eh nicht mehr. </p>
<p><strong>Commodore 128</strong><br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/12/c128d_gross.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/12/c128d.jpg" alt="" title="C128D" width="200" height="117" class="alignleft size-full wp-image-657" /></a>Der Commodore 128, der als Nachfolger des C64 geplant war und von 1985 bis 1989 hergestellt wurde, konnte den C64 nie wirklich ablösen. Neben dem C128 Modus bot das Gerät zwar noch einen C64 und CP/M Modus, jedoch war der C64 Modus nicht zu 100% kompatibel und CP/M wurde langsam von MS-DOS abgelöst. Außerdem war der CP/M Modus deutlich langsamer als auf üblichen CP/M Rechnern. Dies lag daran, dass die CPU effektiv nur mit 2 MHz lief, während ansonsten 4-6 MHz üblich waren. Außerdem ging der Trend zum 16 Bit Computer und der im C128 verbaute MOS 8502 war weiterhin eine 8 Bit CPU. Was blieb war der C64 Modus, denn für den C128 gab es kaum ein entsprechendes Softwareangebot und da konnte man auch gleich zum Original greifen, zumal der C128 deutlich teurer als der C64 war.</p>
<p><strong>Commodore 65</strong><br />
Als Nachfolger für den C64 sollte dann im Jahr 1991 der C65 auf den Markt kommen. Diese Pläne wurden jedoch schnell wieder eingestellt, da man sich nicht selber Konkurrenz zu den erfolgreichen Amiga 500 und 2000 Modellen, die es schon seit 1986 gab, machen wollte.<br />
Mehr als ein paar halbfertige Prototypen wurden nie hergestellt. Diese wurden dann bei der Insolvent von Commodore im Jahr 1994 verkauft.<br />
Ähnlich dem goldenen C64 erzielen diese Prototypen bei einem der sehr seltenen Verkäufen auch vierstellige Beträge und können ebenfalls als Wertanlage angesehen werden.</p>
<p>Leider hat der Mann, ohne den der C64 nicht möglich gewesen wäre, Jack Tramiel, den Geburtstag des C64 leider nicht mehr erlebt. Er starb am <a title="Jack Tramiel ist tot" href="http://blog.wenzek.de/?p=623" target="_blank">08.04.2012</a>.</p>
<p><strong>Der C64 heute</strong><br />
Selbst heute gibt es immer noch eine aktive <a title="Forum64" href="http://www.forum64.de/wbb3/" target="_blank">Community</a> rund um den C64, wobei natürlich dort auch andere Computer-Oldies gerne gesehen werden.<br />
Auch Hardwarehersteller, wie <a title="Individual Computers" href="http://www.jschoenfeld.com/" target="_blank">Individual Computers</a>, versorgen den Oldie noch mit neuen Produkten. Zu beziehen sind diese Produkte über <a title="Vesalia online" href="http://www.vesalia.de" target="_blank">Vesalia online</a>.<br />
Wer mag, kann mit seinem C64 sogar online gehen, eine <a href="http://www.c64-wiki.de/index.php/RR-Net" title="RR-Net" target="_blank">Netzwerkkarte</a> und ein Browser <a href="http://singularcrew.hu/browser/" title="Singular Browser" target="_blank">Singular Browser</a> machen es möglich.</p>
<p>Natürlich gab es nach der Pleite von Commodore auch immer wieder den Versuch, den C64 wieder aufleben zu lassen.<br />
Neben dem Flop <a href="http://blog.wenzek.de/?p=6" title="Web.it" target="_blank">Web.it</a> von 1998, gab und gibt es auch gelungene Versuche.</p>
<p><strong>C64 DTV</strong><br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/12/c64dtv_gross.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/12/c64dtv.jpg" alt="" title="C64 DTV" width="200" height="219" class="alignright size-full wp-image-707" /></a>So wurde Ende 2004 ein nachgebauter C64 unter dem Namen C64 DTV (Direct To TV) mit 30 eingebauten Spielen in Form des legendären Competition Pro Joysticks herausgebracht. Von dieser Version gab es zwei Ausgaben, einmal eine NTSC und dann die PAL Version. Es gab kleinere Unterschiede bei den integrierten Spielen. Leider reichte die Verarbeitungsqualität des Joysticks nicht an die Qualität des Original Competition Pro heran, so dass beim Spielen Vorsicht geboten war um den Joystick nicht zu beschädigen. Im Prinzip war das Gerät ein vollwertiger C64 und schon bald wurde der C64 DTV durch findige Bastler um Anschlüsse für Joysticks, Tastatur und Floppy erweitert. Selbst Bastellösungen um einen Hardwarefehler bei der Darstellung der Farbe zu korrigieren, findet man im Internet.</p>
<p><strong>Chameleon 64</strong><br />
Die aktuell vielversprechendste Lösung dürfte wohl der <a href="http://www.vesalia.de/d_chameleon.htm" title="Turbo Chameleon 64" target="_blank">Chameleon 64</a> sein. Eigentlich ein Modul für den C64 Expansionsport, das den C64 beispielsweise um einen VGA Ausgang erweitert und den Anschluß einer PS/2 Tastatur und Maus erlaubt. Weiterhin ist ein Freezer enthalten, eine Speichererweiterung mit bis zu 16 MB RAM und ein MMC/SD Kartenslot um Programme zu speichern.<br />
Der Clou ist jedoch, dass das Modul auch standalone, das heißt ohne C64 betrieben werden kann. Das heißt, es ist ein kompletter C64 als Nachbau implementiert.<br />
Weiterhin besteht die Möglichkeit alternativ zum C64 auch andere Cores, wie Minimig (Amiga) oder Spectrum zu installieren.<br />
Über eine Dockingstation werden dem Chameleon 64 4 Joystickports zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit, eine original C64 Tastatur anzuschließen.</p>
<p>Diese Kombination habe ich dieses Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen. Leider hat die Post das Paket noch nicht geliefert. Ich hoffe jedoch, dass es heute noch ankommt.</p>
<p><strong>Commodore USA</strong><br />
Aus den USA kommt die Meldung, dass der C64 inzwischen wieder aufgelegt wird oder besser gesagt, ein Tastatur PC im C64 Design vertrieben wird. Eine <a title="Commodore USA" href="http://www.commodoreusa.net" target="_blank">Firma</a>, die wohl die Namen <strong>Commodore</strong> und <strong>Amiga</strong> lizenziert hat, bringt einen PC im C64 Gehäuse auf den Markt und nennt das Ganze <a title="C64x" href="http://http://www.commodoreusa.net/CUSA_C64.aspx" target="_blank">C64x</a>. Das Gehäuse wurde neu designed, damit die PC Schnittstellen, ein optisches Laufwerk und ein Kartenleser in das Gehäuse passen. Ausgeliefert wird das Ganze mit einem eigenen Betriebssystem, genannt <a title="Commodore OS" href="http://http://www.commodoreusa.net/CUSA_OS_Vision.aspx" target="_blank">Commodore OS</a>, das auf Linux Mint basiert. Eigentlich eine gute Idee, jedoch hält sich meine Kauflust bei einem Preis von 345$ für das C64x Barebonesystem und 1295$ für das kleinste Komplettsystem stark in Grenzen. Kostenlos dagegen kann man <a title="Commodore OS" href="http://http://www.commodoreusa.net/CUSA_OS_Vision.aspx" target="_blank">Commodore OS</a> in einer Beta 9 über Torrent beziehen.</p>
<p><strong>Ein paar technische Daten:</strong> </p>
<table border="1">
<tr>
<td width="200">Erscheinungsjahr</td>
<td width="320">1982 (Deutschland 1983)</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">Prozessor</td>
<td width="320">MOS Technology 6510, 8 Bit, 0,99 MHz</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">Speicher</td>
<td width="320">
<ul>
<li>RAM: 64 KiB</li>
<li>ROM: 20 KiB</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">Betriebssystem</td>
<td width="320">Commodore Basic V2.0</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">Schnittstellen</td>
<td width="320">
<ul>
<li>serieller Port (CBM Bus): Floppy-/Druckeranschluss</li>
<li>Audio-/Videoport: Monitoranschluss</li>
<li>Userport</li>
<li>2 Joystick- oder Mausports</li>
<li>Hochfrequenz (HF) Ausgang: Antennenausgang für Fernsehgerät</li>
<li>Anschluss für Datasette</li>
<li>Expansionsport</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">Besonderheiten</td>
<td width="320">
      VIC (Video Interface Controller)</p>
<ul>
<li>MOS 6569(PAL) oder MOS 6567(NTSC)</li>
<li>Textmodus: 40&#215;25 Zeichen mit 16 Farben</li>
<li>Grafikmodus: 320&#215;200 monochrom, 160&#215;200 mit 4 Farben</li>
<li>8 Sprites, gleichzeitig darstellbar</li>
<li>Hardware Scrolling</li>
<li>Rasterzeileninterrupt</li>
</ul>
<p>      SID (Sound Interface Device)</p>
<ul>
<li>MOS 6581</li>
<li>3 Stimmen mono (Stereo SID gabs als Bastelanleitung in der 64er)</li>
<li>Frequenz in 65536 Stufen (16 Bit) von 0 bis 4000 Hz einstellbar</li>
<li>4 Schwingungsformen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jack Tramiel ist tot</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Amiga]]></category>
		<category><![CDATA[Atari]]></category>
		<category><![CDATA[C64]]></category>
		<category><![CDATA[CBM]]></category>
		<category><![CDATA[Commodore]]></category>
		<category><![CDATA[Commodore Business Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Tramiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mann, ohne den es diese Seite nicht geben würde, ohne den ich wahrscheinlich vor knapp 30 Jahren nicht zum Computer gekommen wäre, ist Ostersontag gestorben. Ich spare es mir an dieser Stelle die x-te Lebensgeschichte des Gründers von Commodore Business Machines (CBM) und dem späteren Besitzer von Atari Inc. nachzuerzählen. Kurz und knapp kann [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann, ohne den es diese Seite nicht geben würde, ohne den ich wahrscheinlich vor knapp 30 Jahren nicht zum Computer gekommen wäre, ist Ostersontag gestorben.<br />
Ich spare es mir an dieser Stelle die x-te Lebensgeschichte des Gründers von Commodore Business Machines (CBM) und dem späteren Besitzer von Atari Inc. nachzuerzählen.<br />
Kurz und knapp kann man sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Tramiel" title="Jack Tramiel" target="_blank">hier</a> nachlesen.<br />
Ich würde jedoch jedem, der sich mehr mit Jack Tramiel, Commodore und deren Bedeutung für die spätere Computerwelt beschäftigen will, empfehlen, das Buch <a href="http://www.amazon.de/Volkscomputer-Brian-Bagnall/dp/3000238484/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1334064951&#038;sr=8-1" title="Volkscomputer" target="_blank">Volkscomputer</a> zu lesen.<br />
Tramiels Motto &#8220;Computer für die Massen&#8221; führte vom PET 2001 über den VC20 zum C64, dem wohl erfolgreichsten Heimcomputer aller Zeiten, der in diesem Jahr seinen 30 Geburtstag feiert.<br />
Die späteren Amiga Erfolge feierte Commodore ohne Tramiel, der da bereits Atari gekauft hatte und mit dem Atari ST die ewige Konkurrenz zum Amiga fertigen ließ.</p>
<p>Wieder ist ein Pionier und Visionär der Computerwelt verstorben. Was für mich bleibt, ist die Erinnerung an die damalige Zeit, die ich selber miterlebt habe und die vielen Commodore Rechner, die als Zeitzeugen in meinem kleinen Museum stehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>OSB Platten als Fußboden</title>
		<link>http://blog.wenzek.de/?p=592</link>
		<comments>http://blog.wenzek.de/?p=592#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 13:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Haus und Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Hartwachs Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[OSB Platten]]></category>
		<category><![CDATA[Parkett]]></category>
		<category><![CDATA[Wachs]]></category>

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		<description><![CDATA[Uns stellte sich die Frage, welchen Bodenbelag wir für unser 60qm großes kombiniertes Büro mit Bibliothek nehmen sollten. Der alte geklebte Industrieboden sah nicht mehr schön aus und außerdem will man ja auch nicht auf dem Dreck der Vorbesitzer leben. Holz sollte es schon sein, Klick-Parkett schied aber aufgrund der Größe des Raumes und der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/03/osb1.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/03/osb1_klein.jpg" alt="" title="osb1_klein" width="200" height="150" class="alignleft size-full wp-image-597" /></a>Uns stellte sich die Frage, welchen Bodenbelag wir für unser 60qm großes kombiniertes Büro mit Bibliothek nehmen sollten. Der alte geklebte Industrieboden sah nicht mehr schön aus und außerdem will man ja auch nicht auf dem Dreck der Vorbesitzer leben.<br />
Holz sollte es schon sein, Klick-Parkett schied aber aufgrund der Größe des Raumes und der doch relativ kleinen Abmessungen der Paneele schnell aus. Außerdem beginnt der qm Preis für Parkett, das uns zugesagt hätte, bei 30-40 EUR, was einer Summe von mindestens 1800 EUR für den ganzen Raum entspricht. Das war uns einfach zu viel Geld für ein Büro.<br />
Der Boden sollte strapazierfähig sein, da doch relativ schwere Büromöbel darauf gestellt werden müssen. Zusätzlich sollten sich kleinere Macken, wie Kratzer oder Flecken, schnell ausbessern lassen.<br />
Zufällig sind wir dann mal in München Pasing aus der S-Bahn gestiegen, man muss dazu sagen, Pasing ist gerade eine Großbaustelle, und haben dort die verlegten OSB Platten an den Wänden und dem Boden gesehen. Täglich trampeln Tausende von Leuten darauf herum, die Platten sind Wind und Wetter ausgesetzt und sahen trotzdem noch relativ heile aus.<br />
Warum also keine OSB Platten als Fußboden nehmen?<br />
In dem Holzfachmarkt <a title="Holz Baumüller" href="http://www.holz-baumueller.de/" target="_blank">Holz Baumüller</a> in der Nähe von Augsburg ließen wir uns dann beraten.<br />
Der sehr hilfsbereite Mitarbeiter dort meinte &#8220;Da nehmt ihr geschliffene OSB Platten, verklebt die, lasst die zweimal mit einem speziellen Hartwachsöl ein, schleift die abstehenden Fasern weg, lasst die Platten dann noch mal ein und macht das ganze dann so lange, bis es für euch glatt genug ist&#8221;.<br />
Und genau das haben wir dann auch gemacht.<br />
Ende Februar wurden 40 Stück 15mm Starke OSB Platten angeliefert, jede 250cm x 62cm. Dazu dann noch weiße Sockelleisten und 4 Kanister Hartwachsöl.<br />
Zuerst haben wir den alten Industriefußboden mit einem speziellen Reiniger eingesprüht und abgesaugt. Dieser sollte als Tritt- und Kälteschutz auf dem Estrich kleben bleiben. Richtig sauber wurde er natürlich nicht mehr, aber das bessere Gefühl, nicht auf dem ganzen Dreck der Vorbesitzer rumzulaufen, stellte sich ein.<br />
Anschließend ging es ans Verlegen der ersten Platten. Zusätzlich zum Fußboden legten wir noch ein Fließ unter die Platten. Das wäre wahrscheinlich nicht notwendig gewesen, aber schaden kann es auch nicht.<br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/03/osb2.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/03/osb2_klein.jpg" alt="" title="osb2_klein" width="200" height="150" class="alignright size-full wp-image-597" /></a>Anders als Klickparkett haben OSB Platten nur Nut und Feder und müssen verklebt werden. Hierfür haben wir speziellen Fugenleim einer bekannten Firma verwendet. Dieser verklebt die Fuge nicht nur, sondern sorgt auch für einen gewissen Aufquellschutz und verhindert das Eindringen von Wasser in die Fuge.<br />
Damit die Fugen möglichst dicht werden, muss die jeweilige Platte mit Holzlatten und Keilen eingespannt werden, bis der Leim etwas abgebunden hat. Aus diesem Grund macht es auch Sinn, mehrere Reihen parallel zu bearbeiten und nicht immer eine von vorne bis hinten durch.<br />
Herausquellenden Leim sollte man nach ca. 5-10 Minuten mit einem kleinen Plastikspachtel entfernen und mit einem feuchten Lappen darüber wischen.<br />
Trotz aller Vorsicht und Einspannen der Platten bleibt es nicht aus, dass die Fugen nicht 100% zu sind. Hier hat sich das Einarbeiten von Sägemehl mit etwas Leim bewährt. Die Lücke wird geschlossen und die gesamte Oberfläche sieht deutlich besser aus.<br />
Fertigungsbedingte kleinere Unebenheiten sollte man nach dem Verlegen abschleifen. Hierzu bietet sich 120er oder 240er Schmiergel an. Auch Dreck, Streifen oder kleinere Kratzer sollte man jetzt, vor dem Ölen ausbessern. Nachträglich ist das nur mit sehr viel Aufwand möglich.<br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/03/osb3.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/03/osb3_klein.jpg" alt="" title="osb3_klein" width="200" height="150" class="alignleft size-full wp-image-597" /></a>Nachdem der Boden verlegt war, einige Ecken, wie die Heizung oder der Treppenabsatz dauerten natürlich am längsten, muss der Boden gründlich abgesaugt und vom Staub und Sägemehl befreit werden.<br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/03/osb5.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/03/osb5_klein.jpg" alt="" title="osb5_klein" width="200" height="150" class="alignright size-full wp-image-597" /></a>Als nächstes war das Einölen dran. Mit einer kurzflorigen Malerrolle und einer Verlängerung ging es dann ans Werk. Das Öl wurde in eine kleine Wanne gekippt und mit der Rolle dann gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Hierbei sollte gut gelüftet werden, da das Öl zwar ein Naturprodukt ist, aber der feuchte Boden doch etwas riecht.<br />
Erstaunlicher Weise war der erste Anstrich nach knapp zwei Stunden fertig. Man macht das ja zum ersten Mal und ist recht vorsichtig bei der Arbeit.<br />
Das Ergebnis konnte sich schon mal sehen lassen. Nach dem Trocknen, was rund 12 Stunden dauert, haben wir den Boden ein zweites mal eingeölt. Diesmal waren wir schon nach einer Stunde fertig.<br />
Nachdem der Boden jetzt 24 Stunden getrocknet war, haben wir die ganzen 60qm mit der Hand und 240er Schmiergel abgeschliffen. Der Unterschied zwischen &#8220;nur geöltem&#8221; Boden und &#8220;geöltem und abgeschliffenen&#8221; Boden war riesig. Der bearbeitete Boden war deutlich glatter und glänzte mehr.<br />
Wieder war es an der Zeit, den Boden sorgfältig vom Staub und den Schleifresten zu befreien. Neben dem Staubsauger bietet sich ein billiges schwarzes Handtuch an, mit dem man über den Boden fährt. Ist schon erstaunlich, was sich dort noch fängt, obwohl man zuvor zweimal den ganzen Boden abgesaugt hat.<br />
Jetzt kommt die dritte Ölschicht dran. Nach dem Trocknen wird wieder geschliffen, dieses Mal aber nur noch ganz vorsichtig mit 400er Schmiergel, damit auch die letzten hochstehenden Fasern wegkommen.<br />
Und ein letztes mal wird der Boden eingeölt.<br />
Nachdem wieder alles 24 Stunden getrocknet ist, kann man den Boden betreten und natürlich auch so langsam das Zimmer einräumen.<br />
Insgesamt hat das Material jetzt ziemlich genau 1000 EUR für die 60qm gekostet. Die 4 Eimer Hartwach-Öl haben für die vier Anstriche nicht ganz gereicht und wir mussten einen fünften 2,5 l Eimer mit Osmo Hartwach-Öl, seidenmatt, farblos nachkaufen.<br />
Die Arbeitsstunden zählen wir mal lieber nicht, wobei das Verlegen die meiste Zeit in Anspruch genommen hat.<br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/03/osb6.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2012/03/osb6_klein.jpg" alt="" title="osb6_klein" width="200" height="150" class="alignleft size-full wp-image-597" /></a>Lästig waren die Wartezeiten bis der Boden getrocknet ist. Eigentlich will man schon einräumen, aber auf dem halbtrockenen Boden sieht man natürlich die Abdrücke und dann kann man den ganzen Boden wieder abschleifen und noch einmal einlassen. Also dann lieber 12 Stunden länger warten.<br />
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ganz so doll glänzt der Boden im getrockneten Zustand im Vergleich zum nassen Zustand nicht mehr, aber dafür ist er ziemlich glatt und hat eine geschlossene Oberfläche.<br />
Jetzt gehts ans Einräumen der Möbel und wenn das geschafft ist, kommt endlich &#8220;mein&#8221; Kino im Keller dran.</p>
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		<title>Multiple Use Labor Element&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 23:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage Computer]]></category>
		<category><![CDATA[C64]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Bunten]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;oder kurz M.U.L.E. war für mich eines der besten Computerspiele der 8bit Ära. Es handelt sich hierbei um eine Wirtschaftssimulation, bei der vier Siedler auf dem Planeten IRATA abgesetzt werden, um dort eine Kolonie aufzubauen. IRATA bedeutet rückwärts gelesen nicht nur zufällig ATARI, denn M.U.L.E. wurde von Dan Bunten (Ozark Softscape) zuerst im Mai 1983 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;oder kurz M.U.L.E. war für mich eines der besten Computerspiele der 8bit Ära.<br />
Es handelt sich hierbei um eine Wirtschaftssimulation, bei der vier Siedler auf dem Planeten IRATA abgesetzt werden, um dort eine Kolonie aufzubauen. IRATA bedeutet rückwärts gelesen nicht nur zufällig ATARI, denn M.U.L.E. wurde von Dan Bunten (<a href="http://www.ozarksoftscape.com/">Ozark Softscape</a>) zuerst im Mai 1983 für den Atari 800 veröffentlicht und erst im Oktober 1983 für den C64.<br />
Der Erstveröffentlichung auf dem Atari haben wir wohl auch die Möglichkeit mit bis zu 4 realen Spielern parallel zu spielen zu verdanken, denn der Atari 800 hatte 4 Joystickports, während am C64 zwei Spieler teilweise über die Tastatur spielen mussten und nur in ihren Einzelspielphasen auf den Joystick zurück greifen konnten. Alternativ konnte man auch alleine gegen drei Computerspieler spielen.<br />
In sechs (Anfänger) oder zwölf (Standard und Tunier) Runden geht es darum, Ressourcen &#8220;anzubauen&#8221;, zu kaufen oder zu verkaufen. Zufällige Ereignisse erschweren einem jede Runde oder bringen Vorteile. Manchmal hat ein einzelner Spieler Pech, wenn die Pest gerade sein Grundstück heimsucht, mal haben alle Pech, wenn zum Beispiel durch ein Erdbeben die Bergbauproduktion halbiert wird.<br />
Es gibt aber auch Ereignisse, die zum Vorteil aller sind, wie Solarstürme, die die Energieproduktion ankurbeln oder Erbschaften und Geschenke, mit denen dann aber nur einzelne Spieler zufällig bedacht werden.<br />
Wer Glück hat und durch geschicktes kaufen und verkaufen ein Monopol für einige Ressourcen aufgebaut hat, kann in den nächsten Runden Wucherpreise für seine Waren nehmen, denn Ressourcenmangel führt dazu, dass man in der folgenden Runde gehandicapt ist. Ohne ausreichend Energie bauen die Mules nichts an, gehen die Nahrungsreserven zur Neige, verkürzt sich die Zeit, die ein Spieler für seine Spielrunde zur Verfügung hat.<br />
Gibt es zu wenig Erz, werden keine neuen Mules produziert. Ist der Erzpreis hoch, kosten Mules entsprechend viel Geld. Aber vorsicht, wer zu viel Waren hortet, dem &#8220;vergammelt&#8221; sein Überfluss.<br />
Wer am Ende der sechs oder zwölf Runden das größte Vermögen angehäuft hat, gewinnt das Spiel. Schade ist, dass hierbei die sechste oder zwölfte Runde nicht mehr sinnvoll gespielt werden muss, da die Aktionen hier keinen Einfluss mehr auf das Vermögen haben.</p>
<p>Wenn man so darüber nachdenkt, war M.U.L.E. ein recht simpel aufgebautes Spiel. Man musste in jeder Runde die gleichen Aktionen durchführen. Was M.U.L.E. jedoch so faszinierend machte, war der Mehrspielermodus und das Zufallselement, gepaart mit der eigenen Taktik, das jede Partie sehr abwechselungsreich machte.<br />
Dazu kam dann noch die packende Musik von Roy Glover, die für damalige Verhältnisse grandios war.</p>
<p>Auch heute noch spiele ich gerne eine Partie M.U.L.E. unter Vice und wenns etwas moderner sein darf, auch die modernere PC Version <a href="http://www.planetmule.com/">Planet M.U.L.E.</a>.<br />
Wer über Themen rund um M.U.L.E. auf dem Laufenden bleiben will, sollte sich auf <a href="http://www.worldofmule.net/">World of M.U.L.E.</a> umsehen.</p>
<p>Dan Bunten, oder Danielle Bunten Berry, wie er nach einer Geschlechtsoperation hieß, war Programmierer einiger der besten Computerspiele, darunter Seven Cities Of Gold und natürlich M.U.L.E. und verstarb am 03.07.1998 an Lungenkrebs. </p>
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		<title>Was lange währt, wird endlich gut&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 02:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Duke Nukem]]></category>
		<category><![CDATA[Duke Nukem Forever]]></category>
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		<category><![CDATA[Playstation 3]]></category>
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		<category><![CDATA[Vaporware]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;oder die Geschichte von &#8220;When it’s done&#8221;. Gestern hat der Postbote endlich Duke Nukem Forever für meine PS3 gebracht. Das Spiel wurde 1997 angekündigt und 2011, also nach nur 14 Jahren, endlich fertig gestellt. Dies brachte dem Spiel in den Jahren 2001 und 2002 die Vaporware-Auszeichnung ein, 2003 bekam es sogar den Ehrenpreis Vaporware Lifetime [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;oder die Geschichte von &#8220;When it’s done&#8221;.<br />
Gestern hat der Postbote endlich Duke Nukem Forever für meine PS3 gebracht. Das Spiel wurde 1997 angekündigt und 2011, also nach nur 14 Jahren, endlich fertig gestellt.<br />
Dies brachte dem Spiel in den Jahren 2001 und 2002 die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vaporware" target="_blank">Vaporware-Auszeichnung</a> ein, 2003 bekam es sogar den Ehrenpreis <strong>Vaporware Lifetime Achievement Award</strong>. Danach sollte Duke Nukem Forever eigentlich aus zukünftigen Wertungen gestrichen werden. Nach einigen Protesten wurde diese Entscheidung jedoch revidiert und so konnte das Spiel auch in den Jahren 2005, 2006, 2007 und 2008 den ersten Platz in der Liste belegen.<br />
Nachdem 2009 der Hersteller 3D-Realms ettliche Mitarbeiter entlassen hatte, war es fraglich, ob das Spiel jetzt überhaupt jemals erscheinen würde.<br />
Nun, wie auch immer, es ist fertig geworden und liegt jetzt in meiner PS3.<br />
Leider verlangt es erst einmal nach einer Firmware >= 3.60, so dass ich jetzt erst die Firmware aktualisieren muss und dann bin ich gespannt, wie es geworden ist.<br />
Nach einer Stunde spielen ist der erste Eindruck, dass die Grafik nicht wirklich zeitgemäß ist. Allerdings ist das bei Duke Nukem Forever auch nicht das Wichtigste.<br />
Die Ladezeiten zwischen den einzelnen Spielabschnitten sind etwas nervig.<br />
Leider gibt es nur vordefinierte Savepoints, an denen der aktuelle Spielstand gespeichert wird.<br />
Mal schauen, wie es weitergeht.</p>
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		<title>Vintage Computer Teil 3: Osborne 1</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 19:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vintage Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist der dritte und vorläufig letzte Teil über älteren Heimcomputern, die zwar nichts mit Commodore zu tun haben, aber zu der damaligen Zeit, so Anfang der 80er Jahre, doch eine große Bedeutung hatten. Diesmal geht es um den Osborne 1, einem mehr kommerziellen Rechner der Firma Osborne Computer. Osborne 1 Der Osborne 1 wurde [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist der dritte und vorläufig letzte Teil über älteren Heimcomputern, die zwar nichts mit Commodore zu tun haben, aber zu der damaligen Zeit, so Anfang der 80er Jahre, doch eine große Bedeutung hatten. Diesmal geht es um den Osborne 1, einem mehr kommerziellen Rechner der Firma Osborne Computer.<br />
<strong>Osborne 1</strong><br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/04/osborne1_gross.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-515" title="Osborne 1" src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/04/osborne1.jpg" alt="Osborne 1" width="200" height="202" /></a>Der Osborne 1 wurde 1981 vorgestellt. Er verfügte, wie auch der ZX81 und der ZX Spectrum, über eine Z80 CPU von Zilog. Getaktet wurde er mit 4,0 MHz, verfügte über 4 KByte ROM und 64 KByte RAM.<br />
Er war der erste tragbare Computer, noch vor dem SX64 von Commodore. Das Gewicht betrug allerdings stolze 12 Kilo und damit war er, wie der SX64, mehr ein Schlepptop. Wie der SX64 hatte auch der Osborne 1 von Hause aus keinen Akku eingebaut um einen wirklich vom Stromnetz unabhängigen Betrieb zu ermöglichen.<br />
Der Osborne 1 unterstützte auf seinem eingebauten Monitor keinen Grafikmodus sondern nur einen Textmodus mit 24 Zeilen x 52 Zeichen.<br />
Zum Standard gehörten, neben dem eingebauten 5&#8243; monochrom Monitor, auch zwei 5,25&#8243; Laufwerke, die Single Sided Disketten mit 40 Tracks formatieren konnten.<br />
Anders als der SX64, der einen Tragebügel seitlich befestigt hatte, hatte der Osborne 1 seinen Tragegriff hinten, wo auch die Stromzufur und der Netzschalter saßen. Somit diente die aufklappbare Tastatur mit 69 Tasten als Boden für den Computer.<br />
Der Osbore 1 richtete sich klar an die professionellen Anwender und weniger an die Heimanwender. Dies zeigt sich auch an dem doch umfangreichen Softwarepaket, das zusammen mit dem Rechner vertrieben wurde. Hierzu gehörten, abhängig vom Kaufdatum, unter anderem die Datenbankapplikation dBase II, die Tabellenkalkulation SuperCalc, die Textverarbeitung Wordstar und als Programmiersprache MBASIC von Microsoft. Das Betriebssystem CP/M in der Version 2.2 wurde auf Diskette ausgeliefert.<br />
Und genau diese 5,25&#8243; Diskette mit dem CP/M Betriebssystem habe ich beim Test eingelegt und er Rechner hat problemlos davon gebootet, wie man auf dem Foto erkennen kann.<br />
Ist die Frage, was in 30 Jahren noch von aktuellen Betriebssystem CDs/DVDs geladen werden kann oder welcher aktuelle Computer in 30 Jahren überhaupt noch bootet.</p>
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		<title>Vintage Computer Teil 2: Texas Instruments TI 99/4a</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 18:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Texas Instruments]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist der zweite Teil über älteren Heimcomputern, die zwar nichts mit Commodore zu tun haben, aber zu der damaligen Zeit, so Anfang der 80er Jahre, doch eine große Bedeutung hatten. In diesem Teil des Rückblicks geht es um den TI 99/4a von Texas Instruments. Texas Instruments TI 99/4a Der im Jahr 1981 vorgestellte TI [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist der zweite Teil über älteren Heimcomputern, die zwar nichts mit Commodore zu tun haben, aber zu der damaligen Zeit, so Anfang der 80er Jahre, doch eine große Bedeutung hatten. In diesem Teil des Rückblicks geht es um den TI 99/4a von Texas Instruments.
<p />
<strong>Texas Instruments TI 99/4a</strong><br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/04/ti994a_gross.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/04/ti994a.jpg" alt="TI 99/4a" title="TI 99/4a" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-514" /></a>Der im Jahr 1981 vorgestellte TI 99/4a von Texas Instruments war der Nachfolger des 1979 erschienenen TI 99/4. Es gab einige Verbesserungen an der Tastatur, dem Grafikprozessor und der nun möglichen Eingabe und Darstellung von Groß- und Kleinbuchstaben. Durch die verzögerte Einführung der PAL Version des TI 99/4, hatte dieser kaum eine Bedeutung in Deutschland und wurde quasi direkt vom Nachfolger TI 99/4a abgelöst.<br />
Der TI 99/4a bestand nur aus Chips aus der eigenen Produktion von Texas Instruments. Als CPU kam der TMS-9900 Prozessor, einer der ersten 16 Bit CPUs, auf jeden Fall der erste 16 Bit Prozessor, der in einem Heimcomputer verwendet wurde, mit einer Taktfrequenz von 3,3 MHz, zum Einsatz.<br />
Der Computer verfügte über 26 KByte ROM, 16 KByte VDP RAM (Video Display Processor RAM) und 256 Byte CPU fast &#8220;scratchpad RAM&#8221;. Das RAM konnte auf 48 KByte und das ROM auf 110 KByte aufgerüstet werden.<br />
Die CPU musste Daten für die Ausführung von BASIC Programmen beim Videoprozessor anfordern, da nur dieser auf die 16 KByte RAM zugreifen konnte. Der eigentlichen CPU standen nur 256 Byte RAM zur Verfügung.<br />
Aus einem BASIC Befehl wurde nicht, wie bei anderen Homecomputern üblich, Maschinensprache erzeugt, sondern eine weitere Programmiersprache, genannt Graphical Programming Language (GPL). Erst diese wurde durch einen GPL Interpreter in Maschinensprache umgesetzt.<br />
Eine extrem langsame Sache also im Vergleich zu den Konkurrenten, wie z.B. dem VC-20, C64 oder ZX81 und das obwohl die CPU des TI 99/4a der 6502/6510 und der Z80 CPU weit überlegen war.</p>
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		<title>Vintage Computer Teil 1: Sinclair ZX81 und ZX Spectrum</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 10:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vintage Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Sinclair]]></category>
		<category><![CDATA[Z80]]></category>
		<category><![CDATA[Zilog]]></category>
		<category><![CDATA[ZX Spectrum]]></category>
		<category><![CDATA[ZX80]]></category>
		<category><![CDATA[ZX81]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen habe ich meine Computersammlung um einige Stücke erweitert, die zwar nichts mit Commodore zu tun haben, aber zu der damaligen Zeit, so Anfang der 80er Jahre, doch eine große Bedeutung im Bereich der Heimcomputer hatten. Im ersten Teil des Rückblicks gehts um den Sinclair ZX81 und den ZX Spectrum. Sinclair ZX81 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen habe ich meine Computersammlung um einige Stücke erweitert, die zwar nichts mit Commodore zu tun haben, aber zu der damaligen Zeit, so Anfang der 80er Jahre, doch eine große Bedeutung im Bereich der Heimcomputer hatten. Im ersten Teil des Rückblicks gehts um den Sinclair ZX81 und den ZX Spectrum.
<p />
<strong>Sinclair ZX81</strong><br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/04/zx81_gross.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/04/zx81.jpg" alt="ZX81 mit 16 K RAM Speichererweiterung" title="ZX81 mit 16 K RAM Speichererweiterung" width="200" height="179" class="alignleft size-full wp-image-501" /></a>Zuerst wäre da mal der Sinclair ZX81 zu nennen. Er kam 1981 auf den Markt und war der Nachfolger des ZX80. Zum Einsatz kam eine Z80 CPU von Zilog mit 3,25 MHz Taktfrequenz. Die Z80 CPU war sehr beliebt und wurde auch für diversen Spielplatinen in den 80ern verwendet, beispielsweise bei Scramble, wo gleich zwei Z80 CPUs verbaut wurden.<br />
Der ZX81 hat 8192 Byte ROM und 1024 Byte RAM. Ausgeliefert wurde er als Bausatz oder fertig montiert.<br />
Er beherrscht eigentlich nur eine Textmodus mit 24 Zeilen x 32 Zeichen. Der verwendete Zeichensatz wich jedoch völlig von der ASCII Norm ab, er bestand aus 64 Zeichen in schwarz auf weiß und aus den 64 inversen Zeichen. Aufgrund des Aufbaus des Zeichensatzes waren einfache 64&#215;44 Pixel Blockgrafiken möglich.<br />
Da die CPU auch den Bildschirmaufbau erledigte, kannte der ZX81, im Gegensatz zum ZX80, zwei Modi. Im Slow Modus war die CPU hauptsächlich mit der Bildschirmausgabe beschäftigt.<br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/04/zx81_koffer_gross.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/04/zx81_koffer.jpg" alt="ZX81 im Koffer" title="ZX81 im Koffer" width="200" height="197" class="alignright size-full wp-image-511" /></a>Für andere Aufgaben standen nur noch rund 30% der Rechenleistung zur Verfügung. Im Fast Modus wurde der Bildschirm abgeschaltet und die CPU kümmerte sich ausschließlich um die Ausführung von Programmen.<br />
Von den 1024 Byte RAM wurden bis zu 768 Byte für den Bildschirmspeicher verwendet, so dass es meistens sinnvoll war, den Speicher auf 16 KByte oder mehr aufzurüsten.<br />
Wie man auf dem Bild rechts sehen kann, war der Einfallsreichtum damals sehr groß, um die eigentlich nicht portablen Computer auf Reisen mitzunehmen. In dem Koffer haben der ZX81, mit alternativer Tastatur und Netzteil, die eigentliche Folientastatur, eine 16 KByte RAM Erweiterung sowie der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drucker_%28Peripherieger%C3%A4t%29#Metalldrucker_.28Elektro-Erosionsdrucker.29" target="_blank">Elektro-Erosionsdrucker</a> für den ZX81 ebenfalls aus dem Hause Sinclair.<br />
Angeblich wurde manchmal anstatt der original Z80 CPU auch der Z80 Nachbau D780C-1 von NEC verwendet.<br />
Nach nur drei Jahren Bauzeit wurde die Produktion des ZX81 im Jahr 1984 eingestellt.
<p />
<strong>Sinclair ZX Spectrum</strong><br />
<a href="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/04/zxspectrum_gross.jpg"><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/04/zxspectrum.jpg" alt="ZX Spectrum" title="ZX Spectrum" width="200" height="172" class="alignleft size-full wp-image-509" /></a>Im Jahr 1982 kam der Nachfolger des ZX81, der Sinclair ZX Spectrum, auf den Markt. Er verfügte ebenfalls über eine Z80 CPU von Zilog, die mit 3,5 MHz getaktet war. Er hatte 16 KByte ROM und, je nach Ausbaustufe, 16 oder 48 KByte RAM. Um die Kosten zu reduzieren wurden angeblich defekte 64 kBit RAM Bausteine verwendet, bei denen jeweils die defekte 32 kBit Bank ausgeblendet wurde.<br />
Der ZX Spectrum konnte Text ebenfalls mit 24 Zeilen x 32 Zeichen darstellen. Die Grafikauflösung betrug jedoch 256&#215;192 Pixel. Im Gegensatz zum ZX81 wurde im ZX Spectrum der Bildschirmaufbau nicht von der CPU erledigt, sondern von einem speziellen Chip, der zusätzlich auch die Tonausgabe und die Steuerung des Kassettenrekorders übernahm.<br />
Für den ZX Spectrum gab es einige Erweiterungen, mit denen man unter anderem Joystickports und Modulschächte für Spiele ROMS nachrüsteten konnte.<br />
Von dem ZX Spectrum gab es einige Nachfolger, die mit mehr Speicher, einer besseren Tastatur und eingebautem Kasettenrekorder ausgestattet waren.<br />
Die Produktion wurde jedoch nach rund 10 Jahren eingestellt.</p>
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		<title>webOS 2.x? (Update 24.08.2011)</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 08:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, aber nicht für alle! Wer vor knapp 18 Monaten durch den Kauf eines webOS Handys wie dem Palm Pre oder Palm Pixi gezeigt hat, dass er der angeschlagenen Firma Palm eine Chance geben will, weil er von den durchaus positiven Ansätzen von webOS überzeugt war und den Versprechungen von Palm, Fehler in der Firmware [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, aber nicht für alle!<br />
Wer vor knapp 18 Monaten durch den Kauf eines webOS Handys wie dem Palm Pre oder Palm Pixi gezeigt hat, dass er der angeschlagenen Firma Palm eine Chance geben will, weil er von den durchaus positiven Ansätzen von webOS überzeugt war und den Versprechungen von Palm, Fehler in der Firmware durch regelmäßige Updates zu beheben und den Funktionsumfang zu erweitern, Glauben geschenkt hat, darf sich nach dem Verkauf an HP verarscht vorkommen. <a href="http://blog.wenzek.de/?p=340"><br />
Leider gehöre ich zu diesen Leuten.</a><br />
Nicht nur, dass die monatlichen Updates, die Palm versprochen hatte, ausgeblieben sind und man mit einem Handy voller Fehler und schlechter Usability leben muss, nein, HP hat auch mit dem Versprechen webOS 2 für die älteren Geräte verfügbar zu machen, den Mund wohl zu voll genommen und sich inzwischen von dieser Idee verabschiedet.<br />
Eigentlich hatte ich vorgehabt mir das HP Touchpad mit webOS 3 zu kaufen, ebenso sollte mein betagtes PalmPre durch das neue Modell Pre 3 abgelöst werden.<br />
Aber mit so einer Politik wird HP wohl mindestens einen Kunden verlieren. Bleibt zu hoffen, dass viele alte Palm Pre und Pixi Besitzer das genauso sehen und HP und den neuen webOS Produkten den Rücken kehren.<br />
<strong>Update 24.08.2011</strong><br />
Nun ist es amtlich. HP hat in den letzten Tagen alle webOS Geräte verramscht. Nach Aussage von HP will man sich von der Notebook und Desktop Linie verabschieden und sich zukünftig mehr um den Serverbereich kümmern. Bleibt für HP zu hoffen, dass die eigene Serverfarm für die Webpräsenz in diesem Zuge aufgerüstet wird, denn was dort während des Abverkaufs der webOS Geräte geboten wurde, war einfach nur peinlich. Die Server waren schlicht und ergreifend nicht zu erreichen oder hofnungslos überlastet.<br />
Innerhalb kurzer Zeit hat HP damit zweimal seine Kunden vor den Kopf gestoßen und sich damit für mich endgültig als Anbieter disqualifiziert.<br />
HP Produkte, egal welcher Art, kommen mir nicht mehr ins Haus.<br />
Glücklicher Weise habe ich mich schon vor Jahren für Drucker anderer Hersteller entschieden, da meiner Meinung nach die Qualität bei HP immer weiter gesunken ist.</p>
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		<title>Fernsehproduktion Computer:club² vom 09.02.2011</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 19:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>udo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Computer:club²]]></category>
		<category><![CDATA[CC Zwei]]></category>
		<category><![CDATA[CC2]]></category>
		<category><![CDATA[CCZwei]]></category>
		<category><![CDATA[Computerclub]]></category>
		<category><![CDATA[ComputerClub 2]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Schmitz]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Back]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></category>

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		<description><![CDATA[Am gestrigen Mittwoch, den 09.02.2011, wurde in Düsseldorf bei nrw.tv die 53. Ausgabe des Computer:club² aufgezeichnet. Ich durfte dabei sein und auch einen kleinen Beitrag zur Sendung leisten. Zeitgleich mit Wolfgang Back traf ich um 9:45 vor dem Studio von nrw.tv ein. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, schließlich kannte man sich noch nicht persönlich, bekam [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.wenzek.de/wp-content/uploads/2011/02/cc2.jpg" alt="Fernsehproduktion Computer:club²" title="Fernsehproduktion Computer:club²" width="200" height="150" class="alignleft size-full wp-image-484" />Am gestrigen Mittwoch, den 09.02.2011, wurde in Düsseldorf bei nrw.tv die 53. Ausgabe des <a href="http://www.cczwei.de">Computer:club²</a> aufgezeichnet. Ich durfte dabei sein und auch einen kleinen Beitrag zur Sendung leisten.<br />
Zeitgleich mit Wolfgang Back traf ich um 9:45 vor dem Studio von nrw.tv ein. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, schließlich kannte man sich noch nicht persönlich, bekam ich eine private Vorführung des neuen Tablet PCs, den er in der Sendung präsentieren wollte. Da ich das Gerät auch in der Netto Werbung gesehen hatte und es mir eigentlich für den Preis auch kaufen wollte, es dann aber doch versäumt habe, fand ich das sehr interessant.<br />
Kurz darauf erschien auch Wolfgang Rudolph im Studio. Heinz Schmitz war schon länger anwesend und hatte seinen Beitrag bereits vorbereitet.<br />
Da die Sendung beim <a href="http://www.cczwei.de">Computer:club²</a> noch nicht veröffentlicht wurde, werde ich mich mit Informationen zu den Themen zurückhalten. Nur soviel, ich hatte etwas zum Thema Multiroom Multimedia vorbereitet und sollte erzählen, wie ich das Thema für mich gelöst habe.<br />
Nach Heinz Schmitz und Wolfgang Back war ich an der Reihe.<br />
Jetzt nur aufpassen was man sagt und möglichst keine &#8220;ähms&#8221; von sich geben, das klingt in der fertigen Sendung nicht so gut.<br />
Erst wusste ich gar nicht, wie ich die 8 Minuten Sendezeit vollbekommen sollte. Jedoch einmal angefangen gab es doch so einiges zu erzählen und am Ende der Sendezeit sind bestimmt noch Fragen offen geblieben.<br />
Glücklicher Weise war auch die Produktionsleitung mit dem Beitrag zufrieden, so dass keine Teile wiederholt werden mussten. So etwas kann selbst einem Profi passieren, wie ich kurz zuvor erlebt hatte.<br />
Um 13:30 Uhr war die Aufzeichnung dann im Kasten.<br />
Es ist schon ein komisches Gefühl, mit den Leuten vor der Kamera zu stehen, die man schon mit 15 Jahren im Fernsehen gesehen hat und deren Sendung &#8220;Computerclub&#8221; man damals im WDR bis zur Absetzung am 22.02.2003 und jetzt im Internet über Jahre verfolgt hat.<br />
Auf jeden Fall war es eine interessante Erfahrung mit Wolfgang Rudolph und Wolfgang Back eine TV Sendung aufzuzeichnen.<br />
Bleibt zu hoffen, dass noch viele TV Produktionen folgen werden. In diesem Sinne: immer ein Bit übrig behalten (eBüb).</p>
<p />
Danken möchte ich Heinz Schmitz für die gemachten Fotos und Wolfgang Rudolph für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.</p>
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